Sonntag, 27. Februar 2011

Aufreger der Woche.

Aufgrund meiner momentanen vielen Freizeit, zappte ich eines Nachmittags durch das nachmittägliche Fernsehprogramm. Hängen blieb ich beim Sat.1 Magazin. Es startete gerade ein Bericht zum neusten Hartz IV Beschluss des Bundessozialgericht. Das BSG entschied, dass ein Fernsehgerät nicht zur Erstausstattung einer Wohnung gehört. Soll heißen wer Hartz IV empfängt und fernsehen will, muss sparen, klauen oder sich beschenken lassen, das Jobcenter kommt nicht dafür auf! Laut BSG ist ein TV-Gerät für “die grundlegenden Bedürfnisse Aufenthalt, Schlafen und Essen nicht erforderlich.” (Quelle: n-tv.de) Das Jobcenter kann aber Darlehen für die Erstanschaffung gewähren. Soviel dazu.
Nun zum Sat.1 Beitrag. Neben wildfremden befragten Leuten auf der Straße zeigte Sat.1, wie sollte es nicht anders sein, eine eingefleischten Hartz IV-lerin mitten aus dem Leben. Das erste Bild zeigt sie in der Küche sitzend, auf einen an der Wand hängenden Flachbildschirm starrend… FLATSCREEN? Nun gut. Es stellte sich raus, dass alle ihrer 3 Kinder in ihrem Zimmern einen eigenen Fernseher besitzen. Insgesamt sind in der Wohnung 5 Geräte vorhanden. 5? 5! Schon da regt sich in mir Unmut. Kinder brauchen, meiner Meinung nach, keinen eigenen Fernseher. Die Höhe des Beitrages erreicht die Dame des Hauses, ähm der Wohnung mit ihren Kommentaren. Ihr Konsum an Fernsehsendungen beträgt am Tag zwischen 7 und 8 Stunden, ok denn was soll sie sie ja sonst tun? Die Kinder brauchen ihre tägliche Sendungen, die großen um Nachrichten zu schauen. Ja Ja, den Jugendlichen will ich sehn der den Fernseher benutzt um Nachrichten zu sehen… Was soll die arme Frau denn ohne TV-Gerät machen mit den Kindern, da sei sie ja total überfordert. Sie sei auch so aufgewachsen, und ihre Kinder ja auch.Ich will nich wissen was den Enkeln blüht. Wie war das? Wenn die Kinder nicht vor der Flimmerkiste hängen ist sie mit ihnen ÜBERFORDERT? Wie viel Kinder hatte die gleich noch, 3? Da fehlen mir komplett die Worte… Gut das Fernsehen verdreht einem gern die Worte im Munde, aber so was ne… Ganzen Tach nüscht zu tun, un kann sich nich mal mit ihren eigenen Kindern beschäftigen? Schieben wir die Auslegung mal auf das böse Fernsehen. Noch ein Grund es eigentlich nicht mehr anzuschalten, eigentlich. Ich will nicht glauben das es Mütter wie bei Sat.1 dargestellt, wirklich gibt. Ich glaube noch an das gute in Hartz IV Menschen.
Nochmal kurz zur BSG Thematik. Ich bin stimme dem BSG zu, und auch Frau Merkel. Arbeit sollte sich noch immer lohnen. Und es damit zu begründen, dass es sich ja auch um ein Nachrichtenmedium handle, da sag ich nur: Kauf dir ne Zeitung. Natürlich gehört es zum Zeitvertreib Nummer 1 vor der Klotze zu hängen, mach ich ja auch viel zu viel. Aber sollte sich nicht jemand der keine Arbeit hat, eine Suchen? Ist das nicht eigentlich der Weg? Eigentlich. Hach das lässt sich immer so leicht daher sagen, als Vollzeitstudent. Ich gebe zu es ist eine Zwickmühle.
Ein Fernseher ist ein Luxusgut, und wer eins haben möchte muss sich auch ein bisschen bemühen. Alles kann man nicht in den Arsch geschoben bekommen! :)
Mich würde eure Meinung dazu interessieren. Schreibt mir auf Facebook, Studi, per E-Mail, Post oder SMS. Ach ja nen Dampferaccount habe ich auch noch, für alle Dresdner. :)
Wer noch mehr dazu lesen will:

Freitag, 24. Dezember 2010

Zum Verkürzen der Wartezeit bis zum Heiligabend.

Es hat 24 Türchen, hinter dem jeden ein wunderschönes Bildchen verborgen ist. Nun ja so hat es einmal angefangen. Als Zählhilfe und Zeitmesser seit etwa Mitte des 19. Jahrhunderts. In diesen vielen Jahren hat er sich stark gewandelt. Aus Bildchen, Kreidestrichen oder Stroh in der Krippe sind nun unzählig verschiedene Arten, Formen, Farben, und Geschmäcker geworden. Es gibt sie in echt zum Anfassen und aufessen. Wobei ein heutiger Adventskalender nicht nur simpel Schokolade enthält, nein es gibt sie mit Schnaps, Kosmetik, und was nicht noch alles mehr.
Jede Firma stellt ihren eigenen her. Die auch alle nicht schöner sein könnten. Am schönsten fand ich die Lind-Adventskalender. Die haben es aber auch preislich in sich. Da kommen wir zu einem weiteren Punkt, der Preis. Der sich von 50 Cent bis zum angeblich teuersten der Welt, mit unglaublichen 2,5 Millionen Euro, erstrecken. Letzterer ist mit 24 hochkarätigen Diamanten gefüllt. Gut den kann ich mir (noch) nicht leisten. Aber einer mit Bilder kann auch hübsch sein.
So gibt es auch in vielen Städten auf dem Weihnachtsmarkt einen Kalender mit bunten Bildern für Kinder. Der größte befindet sich in Leipzig. Einen Boom hat sich in den letzten Jahren auch ein Adventskalender entwickelt der nur aus aber Millionen von Bits besteht. Der Online-Adventskalender. Jeder der etwas von sich hält hat seinen eigenen. Chip hat einen Download Adventskalender bereit gestellt, bei Neon.de kann man jeden Tag einen Bildschirmhintergrund herunterladen und bei frag die Gurus gibt es jeden Tag verschiedene Kosmetik zugewinnen. Nun ja die tip-top Neon Bildschirmhintergründe sind, nun ja sagen wir gewöhnungsbedürftig, um nicht gar hässlich. Auch die YouTube Guru Fraktion hat sich ins Zeug gelegt und der magische Adventskalender ist entstanden. 24 verschiedene YouTube Gurus aus verschiedenen Rubriken verlosen jeden Tag schöne Geschenke.

Quellen:

Meiner ist wie jedes Jahr von Milka. Da stimmt für mich das Preis-Leistungsverhältnis. Eine besondere Überraschung wurde mir zu Teil, in dem ich noch einen Adventskalender von einer sehr guten Freundin geschenk bekam.
Mein Bastelherz konnte natürlich auch nicht still halten, und so hab ich meinen Eltern einen Teekannenadventskalender geschenkt. Auch mein Liebster sollte einen erhalten, natürlich selbstgemacht!
DSC00388
Mami & Papi 
DSC00390
Schatzi

Für mich ist es das größte in der Adventszeit jeden Tag ein Türchen aufzumachen, und eine kleine Überraschung zu bekommen. Leider war ich so voll gepackt, dass ich meinen Adventskalender nicht mit in die Heimat nehmen konnte. Zum Glück gibt es den für mich schönsten Kalender, ein Weihnachtsmann zum selber Befüllen. Da packt meine Mutti für die verbleibenden Tage noch etwas hinein. Somit kann ich zählen wie lange es noch dauert bis der Weihnachtsmann meine Geschenke bringt! :)
Frohe Weihnachten.

Mittwoch, 17. November 2010

Neue (salzige) Erfahrungen – Salionarium -

Immer wieder tolle Geschenkideen für BFFs sind Wellness-Gutscheine. Diesmal habe ich mich für eine ganz andere Art von Wohlbefinden entschieden. Gesundheit verbessern durch und mit Salz.
15112010248
Der Ursprung ist eine Salzgrotte. Diese ist eigentlich schon weitbekannt. Das fand ich als Geschenk nicht wirklich innovativ. Wer trotzdem nicht weiß was es ist, kann es auf diesem Link nachlesen: Definition Salzgrotte - Wiki
Beim stöbern auf der Internet von der Salzgrotte Sanitas, wurde ich auf das Salionarium aufmerksam. Bei dieser Variante einer Salzgrotte sitzt man in einer Art Infrarotwärmekabine mit einer Temperatur von 35°C bis 40°C. Währenddessen wird man von einem Intensiv-Sole-Nebel umgeben.
Soweit so gut. Das Ganze sollte man mit Badebekleidung betreten, wobei es eine kurze Hose und ein Tank-Top auch tun. Sehr zu empfehlen sind Badeschuhe… In einer Art Vorraum kann man seine Kleidung ablegen, abgetrennt von dem Salzraum ist es mit einer großen Glaswand. Ausgekleidet ist der Raum mit Salzkristallsteinen. Teilweise von hinten beleuchtet. Das fand ich ja ma stylisch. Die “Infrarotwärmekabine” ist sehr klein. Mehr als 3 Personen passen nicht hinein. 2 Personen können auf einer Salzliege platz nehmen, während sich die 3.Person mit einer normalen Liege begnügen muss. Lange Handtücher zum drauf legen sollte man auch mitbringen. Es sind zwar 2 Isomatten vorhanden, aber wer weiß wer da schon alles drauf lag…
Beim ersten Einatmen der salzhaltigen Luft, welches man stets durch die Nase machen sollte, außer man mag einen salzigen Geschmack im Mund, kann einem das ein oder andere Husten entfleuchen. Ich konnte mich die ganzen 40 Minuten nicht an die salzige Luft gewöhnen. Aber es war eine sehr angenehme Temperatur, genug um Badekleidung zu tragen, aber schwitzen tut man nicht unbedingt. Welches das Klamotten anziehen hinterher angenehmer macht. Das Entspannen wird von sanftem Brunnengeplätscher und Vogelzirpen begleitet. Gedimmtes Licht lässt einen sehr leicht wegdösen. Ein komplettes Einschlafen wird aber durch eine sehr harte Liege verhindert. Nach verlassen des Raumen kann man noch ein Solegetränk zu sich nehmen. Das ist aber sehr Gewöhnungsbedürftig, dennoch trinkenswert. Die Empfehlung der netten Dame am Tresen, jeden Tag ein Glas nach dem Aufstehen zu trinken, werde ich dann doch nicht machen.
Summa Sumarum soll es die ganze Gesundheit verbessern. Wer Einzelheiten wissen möchte kann diese HIER unter Salionarium nachlesen.
Alles in allem eine sehr angenehme Erfahrung. Jede Woche würde ich es nicht unbedingt machen, denn preiswert ist auch etwas anderes. Eine Partnerkarte kostet 25 € und 15€ ist der Einzelpreis. Zum Schluss möchte ich noch den Shop erwähnen, in dem man viele Sachen kaufen kann, die mit Salz zu tun haben. Teelichter aus großen Salzkristallen fand ich am aller besten. Ich halte diese auch für eine sehr gute Weihnachtsgeschenkidee (für mich). :)
Hier noch einige Eindrücke:
15112010242 15112010249